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Wagen ziehen mit WoMo

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Gast-Max 2017-02-09 23:00:49

Wagen ziehen mit WoMo

Hey, braucht es, wenn man grüne Schausteller-Nummern hat die Eintragung "Zzugmaschine" oder geht da auch ein Wohnmobil. Der Gesetzestext liest sich so als ob man eine Zugmaschine bräuchte, aber in der Realität ziehen doch viele mit Wohnmobilen???

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Gast-- - - 2017-02-10 15:25:49

Wagen ziehen mit WoMo

ich sag mal: Gehen tut vieles, erlaubt is nur manches... :-) Laut Gesetzestext darf egal welches ZUgahrzeug eine Baubude ziehen. Was eine Baubude ist, wurde nicht genauer definiert. Aber eine Betriebserlaubnis für's Anhängsel brauchste. allerdings muss diese nicht mitgeführt werden... Und die meisten Cops kennen sich mit den 25km/h- Folgekennzeichen Geschichten kaum aus. Sieh zu, dass das Gespann nicht zu wild aussieht und es sollte schon klappen. Ein volles Karmapunktekonto hilft auch;-)

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Gast-Gast 2017-02-10 21:16:58

Wagen ziehen mit WoMo

moin,   die vorstehende antwort hat nix mit der ausnahme "schaustellergewerbe mit zugmaschine" zu tun, sondern bezieht sich auf die ausnahme "baubude mit kraftfahrzeug".   für deine frage lautet die antwort: es muß das ziehende fahrzeug als zugmaschine zugelassen sein, zulassung als sonstiges fahrzeug wohnmobil erfüllt die ausnahme nicht.   in der realität ziehen viele auch mit womos oder als lkw ...irgendwas... zugelassenen fahrzeugen. das erfüllt dann nicht die schaustellergewerbe+zugmaschinen-regelung, aber u.U. die "baubuden-regelung".   was eine baubude ist steht zwar nicht im gesetz, ist aber in begleittexten bzw. so rechts-fach-aufsätzen relativ eindeutig beschrieben. ein paar fachmeinungen sagen auch, dass die bude "tatsächlich als baubude genutzt" werden muß, um als baubude durchzugehen. unsere zecken-bauwagen mit bett und gitarre sinds auf jeden fall nicht.   aber, und da hat der beitrag vor mir meiner erfahrung nach recht: all diese regeln kennt der durchschnitts cop sowieso nicht.   falls du ne argumentationshilfe fürs handschuhfach brauchst: "Bei dem Anhänger handelt es sich um eine fahrbare Baubude, die nach FZV §3 Abs.2 Satz 2c als zulassungsfreier Anhänger mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h, nach FZV § 4 ohne eigenes Kennzeichen und deswegen nach FZV §10 Abs. 8 mit einem nichtamtlichen Folgekennzeichen des ziehenden Kraftfahrzeuges mitgeführt wird. Somit verfügt die Baubude über keine eigene Zulassung, kein eigenes Kennzeichen und dem entsprechend auch über keinen Versicherungsschein, sondern ist über das sie ziehende Fahrzeug mit versichert."   (In diesem Fall auf Baubude, nicht auf Schausteller gemünzt).   Viel Spaß.

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Gast-dani 2017-02-10 22:52:52

Wagen ziehen mit WoMo

Vielleicht hilft das ein wenig:   http://wagenplatz-wuerzburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Bauwagen_Info.pdf   Soweit ich weiß, kann man bei der Versicherung des Zugfahrzeugs eine Bestätigung anfordern, dass ein mitgeführter versicherungsfreier Hänger im Versicherungsschutz eingeschlossen ist, damit müsste man sicher sein...

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Gast-Gast 2017-02-11 01:43:32

Wagen ziehen mit WoMo

Unnütz. Ein Anhänger ist IMMER im Versicherungsschutz des Zugfahrzeugs eingeschlossen, dazu braucht's kein Extraschriftstück.   Die vergleichsweise niedrige Versicherungsprämie für Anhänger wird nur für den Fall berechnet, daß der Anhänger lösgelöst vom Zugfahrzeug einen Schaden verursacht. Solche Schäden sind in keinem Fall von der Versicherung des dann eben NICHT mehr Zugfahrzeugs abgedeckt und müssen bei versicherungsfreien Anhängern selbst bezahlt werden.

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Gast-Gast 2017-02-13 16:46:13

Wagen ziehen mit WoMo

Gast schrieb:   > Ein Anhänger ist IMMER im Versicherungsschutz des Zugfahrzeugs > eingeschlossen, dazu braucht's kein Extraschriftstück. > > Die vergleichsweise niedrige Versicherungsprämie für Anhänger wird nur > für den Fall berechnet, daß der Anhänger lösgelöst vom Zugfahrzeug > einen Schaden verursacht. > Solche Schäden sind in keinem Fall von der Versicherung des dann eben > NICHT mehr Zugfahrzeugs abgedeckt und müssen bei versicherungsfreien > Anhängern selbst bezahlt werden. >     Das kann zwar mit Großbuchstaben behauptet werden, ist seit vierzehn Jahren allerdings schlicht falsch. Und es verdeutlicht das Problem, wenn sich auf Oberkomissars Quellen von '92 berufen wird.       Stand der Dinge: https://dejure.org/gesetze/StVG/7.html     Straßenverkehrsgesetz § 7 Haftung des Halters, Schwarzfahrt (1) Wird bei dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs oder eines Anhängers, der dazu bestimmt ist, von einem Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden, (..) eine Sache beschädigt, so ist der Halter verpflichtet, (..) den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.     Übersetzung: Der Halter des Anhängers ist auch bei laufendem "Betrieb" des Anhängers zum Ersatz des Schadens verpflichtet. Und dafür wird halt die Versicherung abgeschlossen und bei Bedarf in Anspruch genommen.   Ausführlicher: http://www.iww.de/ue/kfz-versicherung/haftung-bgh-urteil-sorgt-fuer-grosse-unruhe-bei-unfaellen-mit-anhaengern-f18514     Gruß      

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