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Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

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Der-chicken 2016-12-06 10:58:10

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Moin da draussen! Ich bin gerade mit dem TÜV'en (Vollabnahme da Papiere nicht mehr existent) für meinen neu aufgebauten Wagen zugange. Das Fahrgestell ist allerdings über 50 jahre alt. Gestern beim TÜV: Alles soweit okay, super Bremswerte, Fahrwerk in Ordnung etc., aber ich habe keine technischen Daten, daher können sie mir kein Vollgutachten schreiben. Und so drehe ich mich im Kreis. Nun ist meine Idee, zur Dekra in Ostdeutschland zu fahren, dort sind die verwendeten Bauteile eher noch bekannt, und es dort zu versuchen. Ich habe nichts weiter als das Typenschild. Und ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich Schnellläufer-Papiere haben möchte, damit die 25km-Transporte ein Ende haben und ich endlich auch überhaupt Papiere habe.   Nun die Frage: Hat jemand einen Tipp, wo ich hin fahren kann, wo ein Prüfingenieur sich mit den alten Bauteilen auskennt, zugänglich ist und das Typenschild mit den Angaben soweit anerkennt?   Es grüßt der Chicken Wagenbau, Saunawagenvermietung, Wagentransporte und mehr www.saunawagenwelt.de

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Gast-Gast 2016-12-06 11:13:14

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

http://www.ddr-landmaschinen.de/lexikon/lex_haengertypen.htm   DAs KBA Außenstelle Dresden hat die alten KTA Datenblätter, wie das mit der Einsicht oder kopieren funktioniert keine Ahnung. Ruf da doch mal an.

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Gast-Gast 2016-12-06 11:26:59

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

moin,   spannendes vorhaben; leider kann ich ausser neugier nix beisteuern.   magst du berichten, wie der ablauf bislang war und wie so ne vollabnahme und deren voraussetzung aussieht?   ich drück dir die daumen bzgl dekra; vll. mal am ehesten auf den leipziger schrauberplätzen direkt nachfragen?   dank und gruß! simon

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Gast-Jakoba 2016-12-06 13:13:20

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Direkt in der Lkw Werkstatt fragen und sprechen. Ich hatte auch nur unleserlich Typenschild um hab dann Papiere bekommen,weil deren Meister,gesellen die was geschraubt hatten (Deichsel) das mit tuev besprochen hatten. War in Hh. Die haben das unter sich geklärt,wussten was ich haben wollte.war kein Neuaufbau aber auch ohne Daten, viel Glück

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Gast-Gast 2016-12-06 13:36:39

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Ruf einfach noch ein paar Tüvs oder sowas an und red direkt mit den Prüfern, ich hab immer irgendeinen gefunden der mit den Typschildern auf der Achse und dem vorne dran zufrieden war. Den Rest kann er ja messen. Wenn auf dem Achstypschild keine V/max steht ist es eine schnelle Achse, nur langsame Achsen haben da was stehen. Wenn du den Anhänger unter 8t und max 40kmh machst hat er nur alle zwei Jahre Tüv. Aber mach die 40kmh Schildchen gut fest sonst fallen sie am Ende noch ab und keiner sieht daß du zu schnell bist. Den Fahrzeugschein dann nicht vergesen.

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Gast-Bernd 2016-12-06 17:41:51

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Hallo Chicken,   Stell mal ein Aussagekräftiges Bild vom Typenschild ein.     Gruß Bernd

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Der-chicken 2016-12-06 22:50:38

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Also, es handelt sich um ein Fahrgestell lt. Typenschild von 1965, Hersteller Fahrzeugbau Grossteden, Typ 1337, Typ: 1337, Fg.-Nr.: 4865, zul. Anhängerlast: AKH16 (Das ist eigentlich eine Anhängekupplung und sagt nichts über die Zuglast für Doppelgespanbetrieb aus), Achslasten 5t, zGG 10t   Was mir ausreichen würde wäre: VA 2,6t HA 2,3t Gesamt4,9t (Leer 4,2t) Anhängelast 4t Schnellläufer              

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Gast-Gast 2016-12-07 01:45:19

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Für Anhängelast hinten solltest du die Zweileitung durchschleifen. Mit der Anhängelast hinter Anhänger kennt sich irgendwie keiner mehr aus, wenn du was rausfindest sag doch hier bescheid. Ich weiß nur daß in den d-Wert der Zugiahk und der Deichsel vom ersten Hänger alles was hinten dran hängt einberechnet wird. Bei Zugmaschinen gibt es zB keine Anhängelast, die wird mit dem Gesamtzuggewicht und der Leistung berechnet. >25kmh 6Ps/t <25kmh 3Ps/t. Da wird nur ein Strich bei Anhängelast und bei der Kupplung ein d-Wert in die Papiere gemacht.

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Gast-Gast 2016-12-07 01:49:02

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Kann der doofe Tüver da nicht einfach eine Neuzulassung daraus machen?

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Gast-Bernd 2016-12-07 18:43:25

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Hallo Chicken,   Von den Achsen gibt es keine Typenschilder? Für die Achsen brauchst Du die Daten, sonst geht nix mit Zulassung. Frag mal hier an: http://www.sieversdorfer.de/ Die Bremse war vorher kombiniert Auflauf- Luft? Existiert für die neue Zuggabel ein Typenschild? Die jetzt verbaute Anhängerkupplung ist aber nicht die Originale? Bitte Bilder von der Originalen.   Gruß Bernd

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Gast-Normag 2016-12-08 06:56:15

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Ja, ich habe ein ganz ähnliches Problem und weiß nicht wirklich wie ich vorgehen soll. Mein Wagen ist ein Originaler 20 km/h Wagen von 1959. Aber die Typenschilder fehlen auch an Achsen und Deichsel und das Typenschild ist bis auf das Baujahr nahezu unleserlich. Ich brauche zum Glück keine schnellere Zulassung, da mein Normag eh nur 20 km/h fährt, aber eine Zulassung als solche wäre mir doch ganz lieb. Also meint ihr ich sollte auch einfach mal beim TÜV-Onkel anfragen?

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Gast-Gast 2016-12-08 12:47:35

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Tüv-Tante wäre auch möglich.... Aber fragen schadet nie und vor allem mehrer unterschiedliche Personen Fragen. Wenn der eine keine Antwort hat, heißt das nicht das es keine gibt die eine hat, hätte fahradkette ;-)

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Gast-Gast 2016-12-08 13:49:55

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Vor 1962 gab es keine ABE für Hänger mit max 25kmh. Die durfte damals jeder selber bauen und einfach benutzen. Das gilt immer noch. Jetzt mußt du theoretisch die Zulassungsstelle davon überzeugen daß das so war, dir einen frischen, Tüv holen und dann kannst du das Ding anmelden. Oder Du fährst einfach und erzählst der Rennleitung was von damals, keine ABE und Bestandsschutz. 99% werden dir glauben. Achte ganz arg doll auf dein Typenschild weil das ist das einzige was beweist daß du von vor 1962 bist.

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Rollbutze 2016-12-09 20:36:13

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Es hängt wohl auch wie immer vom Amt ab. Ich habe mal einen neuen Anhänger mit neuen Achsen von Knott gebaut, hatte Rechnungen, Lieferschein und alles darüber.   Die wollten von mir dennoch eine alte Zulassungsbescheinigung obwohl es ein Neubau, vom Tüv abgenommen gewesen ist, ich Rechnungen und Belege für die Achsen hatte.   Das muß keiner verstehen! Es ist im Fahrzeugbau auch nicht unüblich, daß sich der Kunde selbst um die Zulassung kümmert, weil die mit dem Heckmeck auch nichts zutun haben wollen.   Warum zerreisst es eigentlich immer den Text wenn man den Beitrag hier einmal bearbeitet?      

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Der-chicken 2016-12-11 12:53:26

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Hallo nochmal,   hier der Stand. Bislang kein Erfolg, auch bei DeKra nicht. Problem: Die Achsen haben keine Typenschilder, der Anhängebock für Doppelgespann hat keine nachweisbare Zuglast, Daten zum fahrzeug sind nicht zu haben, auch nicht im KBA-Archiv Dresden in den Unterlagen alter DDR-Fahrzeuge, auch der Hersteller ist bei den Unterlagen von der DeKra nicht bekannt. Ich vermute, es handelt sich um eine Einzelabnahme eines Verkaufsanhängers, daher kein Serienfahrzeug, und vielleicht auch nie angemeldet sondern nur mit 25 gezogen (gab es diese Regelung in der DDR auch???), daher keine Hinterlassenschaften beim KBA Dresden. Alles nicht so einfach.   Jedenfalls: Wer die Achsen unterm Wagen hat und mit Typenschild, ich wäre stark interessiert!!   Gruss, Chicken

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Gast-Gast 2016-12-11 13:18:01

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

>der Anhängebock für Doppelgespann hat keine nachweisbare Zuglast   Der Anhängebock ist kein Anhängebock, das ist die Hecktraverse vom Rahmen und diese braucht bei dem Baujahr nichts, keine BE kein d-Wert einfach nur nichts. Erklär das mal deinem Tüver vielleicht ist er dann beruhigt. Steht auf den Lagerdeckeln/Fettkappen von den Achsen die Bezeichnung von irgendeinem Hersteller?

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Gast-Gast 2016-12-11 13:50:38

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DAs Dekra Archiv in Klettwitz hat anscheinend alle Unterlagen zu den DDR Hängern und können wohl sogar nach Bilder die Daten raussuchen. Hab ich gehört...was genaues weiß ich nicht.

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Gast-Gast 2016-12-11 14:06:26

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

noch was zu lesen: http://www.oldtimer-anwalt-hamburg.de/stvzo-ddr-historisch/stvzo-ddr-1964/   göttlich 22m Gesamtlänge!

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Gast-Gast 2016-12-11 14:10:12

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auch sehr interessant, da werden die alten Stvzo Vorschriften die für uns ja immer noch gelten aufgelistet: ISBN: 9783000 465475

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Der-chicken 2016-12-11 17:41:04

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"DAs Dekra Archiv in Klettwitz hat anscheinend alle Unterlagen zu den DDR Hängern und können wohl sogar nach Bilder die Daten raussuchen. Hab ich gehört...was genaues weiß ich nicht."   Die Dekra greift überall im Osten auf die selben Daten zurück - da ist mein Fahrzeug nicht aufgeführt, sind nur Fahrzeuge von der Stange. Habe auch zwei Ordner mit diversesten Anhängern aus DDR-Produktion dort geblättert, da ist wirklich dem Anschein nach alles drin, was in Serie ging. In Serie!!   Und beim KBA Dresden, wie gesagt, auch keine Eintragung zu meinem Anhänger.   Gruss, Chicken

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Der-chicken 2016-12-11 17:47:05

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"Der Anhängebock ist kein Anhängebock, das ist die Hecktraverse vom Rahmen und diese braucht bei dem Baujahr nichts, keine BE kein d-Wert einfach nur nichts."   Nein, ist wie auf den Bildern zu erkennen ein Anhängebock, der an der Schlussquertraverse verschweißt ist.   "Erklär das mal deinem Tüver vielleicht ist er dann beruhigt."   Das Problem ist doch, dass ich mir einen aberklären kann wie ein kleiner Kautz, letztlich muss der Tüv'er es verantworten und eintragen. Klar wollen die auch lieber eine Berechnung vom Hersteller für die Bremswerte, die Anhängelast etc., obgleich sie selbst ja Ingenieure sind, es selber könnten, denn mit Herstellerpapieren in der Hinterhand könnte die Eintragung jeder Fensterputzer machen. Aber so ist es halt.   "Steht auf den Lagerdeckeln/Fettkappen von den Achsen die Bezeichnung von irgendeinem Hersteller?" Leider nein. Auch nicht auf den Achsstummeln, wenn man die Radnaben abzieht. Da steht sonst fast immer eine Nummer drauf! Nach meiner Einschätzung sind es 4t-Achsen von Ruhla oder von Ernst Grube.   Bin weiterhin über Hilfe sehr, sehr dankbar!!! Gruss, Chicken

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Gast-Gast 2016-12-11 19:23:56

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

http://otto-schinke.de/epages/3e57658a-383e-4215-82ad-19eeb3bb1ae5.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/3e57658a-383e-4215-82ad-19eeb3bb1ae5/Products/90028205

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Gast-Gast 2016-12-11 19:39:32

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Der Anhängebock ist doch ein Teil mit dem Fahrzeugrahmen. Ich denk nicht daß es für den Bock ein extra Zettel gab sonst hätte er ein Typschild oder was eingeschlagen. Wenn jetzt vorn im Anhängertypschild AHK16 steht würd ich mal nachschauen was man in der DDR an Anhänger anhängen durfte. Ist bestimmt 1:1 oder 1:1,5 zum ersten Anhänger. Wenn dann der d-Wert von der AHK16 paßt und du den Tüver von der Logik mit dem "gehört zum Rahmen" überzeugen kannst könnte es doch funktionieren. Das oben ist ein Beispielschild in dem die Anhängelast einfach mit eingetragen wurde, ist auch praktisch Papiere gehen immer verloren. Hat nicht jemand von uns die Achsen von Chicken mit Typschild unter der Bude? Schaut doch alle mal beim Holz reinholen. Die Hebel am Bremszylinder zusammen mit den offenen Trommeln wären schon mal ein Erkennungsmerkmal.

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Gast-Bernd 2016-12-11 19:42:43

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Hallo Chicken,   Anscheinend möchtest Du gar nicht geholfen werden!? Anregungen und Fragen werden ignoriert! Da diese Achsen einheitliche Konstruktionen waren, kam von mir der Hinweis mal in Sieversdorf anzufragen- und? Ein Bild von der DDR- Anhängekupplung ist wo?   Gruß Bernd

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Gast-Gast 2016-12-11 20:13:14

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Schau mal, da kannst du den d-Wert für die AHK am Hänger berechnen. Du brauchst für dein Beispiel mit den 4,9 und 4t nur 21,6kN, mit solchen zahlen kannst du den Tüv evtl beruhigen. Sonst sieht der nur das große Maul von deiner Kupplung und bekommt Angst. Und Werkstatttüv ist auch oft gut bei sowas, die kennen ihre Tüver besser, in irgendsoeiner Landmaschinenbude oder Spezialfahrzeugbau die sind das gewohnt.

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Gast-Gast 2016-12-11 20:14:34

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na vielleicht sollt ich den Link zum dWertrechner noch dazumachen :-) http://www.rockinger-agriculture-catalogue.com/berechnung/berechnung.html#page_56261

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Der-chicken 2016-12-12 13:36:27

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Hallo Bernd,   ich dachte, Du bist ein anderer Bernd, und den habe ich gestern angerufen. Insgesamt waren schon einige hilfreiche Tipps dabei, auch per Mail und ohne übers Forum, die mich hätten weiter bringen können. Etwa die Info mit der KBA-Außenstelle. Bislang einfach nur ohne Erfolg.   In Sieversdorf habe ich angefragt und warte noch auf eine Antwort.   Ein Bild von der original anhängekupplung habe ich nicht, die war nicht mehr gängig zu bekommen und ist entsorgt. War aber diese übliche, bei der der Entriegelungshebel quer zur Fahrtrichtung liegt.   Schreib mir doch mal Deine Telefonnummer per Mail, ich würde gerne mit Dir telefonieren.   Gruss, Chicken     Gast schrieb:   > Hallo Chicken, > > Anscheinend möchtest Du gar nicht geholfen werden!? Anregungen und Fragen > werden ignoriert! > Da diese Achsen einheitliche Konstruktionen waren, kam von mir der Hinweis > mal in Sieversdorf anzufragen- und? > Ein Bild von der DDR- Anhängekupplung ist wo? > > Gruß Bernd >

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Rollbutze 2016-12-12 18:45:27

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Mein Tipp wäre ihn als Neubau zuzulassen.   Wenn die Typenschilder an den Achsen noch vorhanden sind und du eventuell einen Kaufvertrag für den Anhänger hast, so daß die Achsen nicht als gestohlen eingestuft werden können, dann lasse ihn einfach als Neubau zu.  

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Der-chicken 2016-12-12 19:20:20

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Hallo Rollbutze,   hatte ich auch schon gedacht. Geht aber nicht. So müssen Fahrzeugneuzulassungen bei Anhängern über 3,5t seit dem 3.1.2001 über ABS verfügen, seit einigen Jahren auch ein LBV haben, naja, und kleine Änderungen, die man hinbekommen würde, wie seitliche gelbe Leuchten statt Rückstrahler etc. Alles in Allem nicht machbar. Was passieren müsste, und genau da bin ich dran, ist eine Prüfung zur Erstzulassung bei Baujahr 1965.   Aber - ein Lichtblick. Heute ein Anruf von der DEKRA. Die haben ein Datenblatt gefunden, dass zu dem Hänger passen könnte. Noch nicht sicher, klärt sich im neuen Jahr, wenn ich mal hinfahren kann, denn erstmal ist der Anhänger seit Freitag in Luxemburg und dort vermietet. Ich bin zuversichtlich, um nicht zu sagen riesige Freude, bremse mich aber, denn ganz sicher ist es noch nicht. Irgendwas wird gehen, und erstmal hört es sich gut an!!!   Gruss vom Chicken

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Rollbutze 2016-12-13 11:39:05

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Ok, das wusste ich nicht. Aber vielleicht hast du ja Glück und die Dekra hat noch etwas passendes. Ansonsten kannst du ja auch mal die Kleinanzeigen im Internet abklappern, vielleicht ist ja jemand so nett und schickt dir eine Briefkopie.

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Der-chicken 2017-01-26 08:55:03

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

  Im Datenblatt der KTA stand drin, dass mein Anhänger nochmal 16t anhängen darf. Mit dieser Angabe wars dann kein Problem. Geht aber nur bei der Eintragung als Schausteller-, Forst- oder Landwirtschaftsanhänger. Ich habe eine Eintragung von 5t Anhängelast, die reicht mir auch aus.   Gruss, Chicken   Gast schrieb:   > Für Anhängelast hinten solltest du die Zweileitung durchschleifen. Mit > der Anhängelast hinter Anhänger kennt sich irgendwie keiner mehr aus, > wenn du was rausfindest sag doch hier bescheid. Ich weiß nur daß in den > d-Wert der Zugiahk und der Deichsel vom ersten Hänger alles was hinten > dran hängt einberechnet wird. > Bei Zugmaschinen gibt es zB keine Anhängelast, die wird mit dem > Gesamtzuggewicht und der Leistung berechnet. >25kmh 6Ps/t <25kmh 3Ps/t. Da > wird nur ein Strich bei Anhängelast und bei der Kupplung ein d-Wert in die > Papiere gemacht. >

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Der-chicken 2017-01-26 08:55:46

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

So, der erste Schritt ist geschafft. Ein total netter, junger Prüfingenieur von der Dekra in Thüringen (Heiligenstadt), bei dem ich Anfang Dezember war und der mich ebenfalls wegen fehlender und nicht ermittelbarer Daten zum Fahrgestell wieder nach Hause geschickt hat, rief mich kurz vor Weihnachten selbständig nochmal an, erklärte mir, er habe noch weiter recherchiert und nun eine Datenkarte des KTA gefunden, der wohl zum Fahrgestell passen sollte. Nunmehr war ich nochmal dort und der Wagen hat ein Gutachten. Die erste Hürde.   Ist schon spannend, ich dachte, der Aufbau, den ich nunmal selbst erstellt habe, wäre das Problem bei einem Vollgutachen ohne Fzg.-Papiere, nicht aber das fachmännische Fahrgestell, zu dem "nur" die Papiere fehlen, bei dem aber jeder auf Anhieb sieht, dass es ein fachmännisches Fahrgestell ist. Falsch gedacht. Der Aufbau war nur in Bezug auf die Abmessungen von Interesse.   Nun gehts die Tage zur Zulassungsstelle. Dort ist die nächste Hürde zu nehmen. Für die Zulassung muss man das Eigentum nachweisen. In der Regel reicht dafür die Vorlage des Fzg-Brief aus, hat man diesen nicht, wird es kompliziert. Bei meinem Caféwagen musste ich in 2008 die lückenlose Eigentümerkette nachweisen bis zum letzten, der die Papiere in Händen hatte, und von diesem bedurfte es einer "Versicherung an Eides statt", dass dieser die Papiere verloren hat. Das war seinerzeit machbar aber auch nicht ohne. Bei diesem Fahrgestell habe ich einen Schenkungsvertrag, aber selbst die Person, die mir das Fahrgestell schenkte, erreiche ich nicht mehr. Ich hoffe, ich komme mit diesem Vertrag durch.   Ich halte Euch auf dem Laufenden. Gruss, Chicken

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Gast-Gast 2017-01-26 13:49:25

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Dann nimm nicht!! diesen Schenkungsvertrag, sondern einen Kaufvertrag eines anderen Wagenverkäufers, den du wegen der eidesstattlichen Versicherung noch erreichen kannst.

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Gast-Chicken 2017-02-07 20:52:27

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Hat alles geklappt. Der Wagen ist nun angemeldet, mit TÜV, mit Eintragung als Schausteller-Packwagen, mit eingetragener Anhängekupplung für Doppelgespannbetrieb. Zulassung mit dem Schenkungsvertrag, aus dem hervor ging, dass das Fahrgestell im Schrottreifen Zustand ohne Papiere übergeben wurde, hat ausgereicht. Anderenorts hätte man (das sage ich aus eigener Erfahrung) noch eine eidesstattliche Versicherung beibringen müssen.   Vielen Dank den fleißigen Helfern und Tipp-Gebern.   Es grüßt der Chicken

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Gast-Gast 2017-02-07 22:54:46

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Wieviel darfst du denn jetzt anhängen mit durchgehender Bremse? Und wieviel Gesamtgewicht hat der Hänger jetzt?

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Gast-Flo-813 2017-02-09 19:18:28

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Cool, Chicken! Viel Spaß mit dem Wagen!

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Der-chicken 2017-02-10 15:31:06

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Nach KTA-Datenblatt hätte der Hänger 8t zGG und 16t Anhängelast. Mir reichte, und dass machte der Prüfer dann auch bedenkenlos mit, ein zGG von 5,2t und eine Anhängelast von 5t.   Doch nun habe ich die nächste technische Frage - in neuem Thread Gruss, Chicken

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Gast-Gast 2017-02-10 15:37:59

Technischer Support erforderlich! TÜV-Vollabnahme um Papiere zu bekommen!!

Kannsdu das Datenblatt hier reinstellen? Dürfte ja kein Copyright habe ist doch volkseigen.

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Gast-Chicken 2017-02-12 08:00:31

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Haben sie mir leider bei der Dekra nicht aushändigen wollen. War mir dann auch nicht wirklich wichtig. Gruss, Chicken

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