Windgenerator 1
aus Wagendorf, der freien Wissensdatenbank
Bauanleitung fuer einen kleinen Windgenerator, der im Winter helfen soll, die Batterien etwas zu laden. Es gibt viele Windgenerator-Anleiungen und ich kann nur Einfaelle statt Abfaelle empfehlen. Die gibts auch gescannt als Wissenssammlung fuer die "Dritte Welt". Und zwar hier:
cd3wd429.zip - Windkraft - Buch 1
http://www.cd3wd.com/cd3wd_40/JF/429/Windkraft%20-%20Book%201.pdf
cd3wd429.zip - Windkraft - Buch 2a http://www.cd3wd.com/cd3wd_40/JF/429/Windkraft%20-%20Book%202a.pdf
cd3wd429.zip - Windkraft - Buch 2b http://www.cd3wd.com/cd3wd_40/JF/429/Windkraft%20-%20Book%202b.pdf
cd3wd429.zip - Windkraft - Buch 3 http://www.cd3wd.com/cd3wd_40/JF/429/Windkraft%20-%20Book%203.pdf
cd3wd429.zip - Windkraft - Buch 4 http://www.cd3wd.com/cd3wd_40/JF/429/Windkraft%20-%20Book%204.pdf
-- Meine Idee ist es etwas kleines zu machen, aehnlich einem Fahrraddynamo, aber etwas besser:
Generator:
Als Generator will man eine permanent erregte Synchronmaschine nehmen, und zwar eine fuer 220V.
Warum?
Sie erzeugt bei kleinen Drehzahlen schon eine hohe Spannung. Elektrisch wirkt sie als Stromquelle,
und ihre Spannung haengt nur von der Last ab. Also kann man 12V und 24V oder andere Batterien damit laden,
denn der kleine Innenwiderstand der Akkus begrenzt die Spannung, und der Strom laed die Akkus ganz langsam auf.
Beispiel: Bei Pollin gibt es diesen Motor:
Klein-Synchronmotor mit leicht abnehmbarer Magnetkupplung (kann auch als Welle
f<FC>r einen Riemen benutzt werden) und 2 Laschen f<FC>r einfache Befestigung.
Technische Daten:
- Betriebsspannung 230 V~, 50 Hz, 10,9 k\u2126
- erforderlicher Betriebskondensator 0,12 <B5>F
- Drehzahl 500 U/min
- Magnetkupplung-<F8> 16 mm
- Wellen-<F8> 2 mm
- Wellen-L<E4>nge 4 mm
Pollin Best# 310445 Preis 2,95 Euro
Man schaltet beide Wicklungen jeweils auf einen Bruekengleichrichter fuer 230VAC, 1A, und schaltet beide Gleichrichter an Gleichstromseite Parallel (+ an +).
Dann wird + von den Gleichrichtern an ueber eine Sicherung von 2A an + der Batterie geschaltet.
Und - vom den Gleichrichtern an - der Batterie geschaltet.
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Der Repeller:
Es werden 2 Dachrinnen aehnlich wie beim Satorius-Laeufer zusammengefuegt.
Ich hab bei Obi Plaste Dachrinnen mit 8cm Durchmesser gefunden, die an den Raendern ein interessantes Profil, naemlich ein kleines U haben, um die zu stabilisieren.
Man kann an dem Profil 2 Dachrinnen gegeneinander verdreht ineinanderstecken. Sodass sie jeweils ein C-Profil sind, das einmal nach links und einmal nach rechts offen ist.
Wir haben also einen Widerstandslaeufer, mit einem CW-Wert von 2,3 (ins offene C reingepustet) und 1,3 Wind blaest gegen das zuene C. Die Angriffsflaechen sind gleich, sodass
der CW-Unterschied fuer den Vortrieb sorgt.
An der Mitte, wo das interessante Ineinandersteck-Profil ist wird der Motor an die Dachrinnen gemacht.
Hierzu wird das Plaste-Teil, das beim Motor dabei ist, entsprechend eingesaegt, die Dachrinne eingelegt, und das ganze mit Epoxid-Kleber geklebt.
Als Laenge sollte man 1 M Dachrinne mit 2 C nehmen. Also kauft man ein 2M-Stueck und saegt es in der Mitte durch, schiebt die Haelften ineinander.
Beide Seiten der Dachrinne werden nun mit einem Motor ausgestattet. Jeder Motor bekommt 2 Gleichrichter, und wird wie oben geschrieben geschaltet. Dann werden beide Motoren
auf die abgesicherte Leitung zum 24V/12V-Boardnetz geklemmt.
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Der Motor:
Man nimmt den oben angegebenen Pollin-Motor oder einen anderen 230V-Synchrongenerator.
Schoen ist an dem Motor, dass er nur 500 U/min hat. also hat er 6 Polpaare, und verspricht bei kleinen Drehzahlen eine ausreichende Spannung.
Wichtig ist der Schutz vor Regen und die Mechanische Stabilitaet.
Desshalb wird der Motor in eine billige Plastik-Abzweigdose eingebaut, die ein kleines Loch fuer die Achse bekommt.
Die Dose bekommt auch unten ein Loch, denn wenn doch Wasser reinkommt, soll es unten wieder raus.
Damit das ganze nicht so rumwackelt, wird der Deckel von innen mit einem Stueckchen Sperrholz versteift, das eingeklebt und zusaetzlich mit Schrauben und Muttern am Deckel befestigt wird. So wird auch der Motor befestigt. Das Brettchen soll aber nicht ganz zum Rand gehen, denn so kann das ganze in der Dose etwas arbeiten, wenn es nicht
genau zentriert ist.
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Aufbau:
Das ganze wird auf das Dach den LKW/Wagens geschraubt, und zwar so, dass der Wind der von der Seite gegen den Wagen blaest, und dann nach oben, links, rechts, unten weg geht,
das Dachrinnengebilde am Dach treffen kann.
Also blaest der Wind an der Dachkante des Wagens immer von unten nach oben. Und so wird das ganze mit den Schaufeln an der Wagenkante nach unten weisend montiert.
Dann noch den Wagen mit der Windgeneratorseite nach westen parken, und auf Wind hoffen.
Wer einen langen Wagen hat, kann auch groessere Dachrinnen aus Stahl nehmen und einen dickeren Motor.
Bei mir wirs erst mal ein 1m langes Spielmodell, dass so 0,2A an 24V, also 4,8W liefern soll, wenn Wind ist. Das ist nicht viel, aber reicht fuer Leselicht, aber
Kleinvieh macht auch Mist. Und Leselicht, dass nicht die Akkus belastet ist im tiefsten Winter auch was gutes.
Weiterer Vorteil, wenn man mit dem LKW faehrt ist die Luftangriffsflaeche gering, denn der Fahrtwind zischt seitlich durch. Also muss man nicht sowiel Angst haben, dass
das Zeugs wegfliegt.
Desshalb wirds bei mir auch nur 1m, denn wenn jemand 1m Plastik-Dachrinne an den Kopf kriegt, muss der nicht gleich ins Krankenhaus, und kommt mit ner Beule davon.
Die naechsten Wochen wirds gebastelt, und Bilder kommen dann auch
LUJA, 12nov11.
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