Wagenplatz gründen
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Fehlervermeidung
Motivation: Vorweg, die Motivation, um in den Wagen zu ziehen:
- Die Peter-Lustig-Romantik-Schiene,
- Ablehnung von Fremdarbeit, Kapitalismus und Inflation,
- kein Bock auf Miete zahlen, (lieber Drogen kaufen),
- habe Haustiere (Fretchen, Hunde u.ä.)
- kann nicht ohne 'Freiraum' (&Garten) leben und komme in Wohnungen nicht klar
- ich will mit vielen Leuten zusammen wohnen
- früher: Wohnungsnot insb. Zum Semesteranfang
Alle Gründe gelten, mal mehr, mal weniger und es gibt noch einige Gründe mehr.
Der Grund häufiger Umzüge zählt am wenigsten: Ohne Bauwagen bin ich tatsächlich mobiler, da bräuchte ich schon einen richtigen LKW mit dem ich z.B. auf Montage fahren kann.
Wagen-ohne-Dorf
Bauern, Baumschule
Es gibt viele die nen netten Bauern oder Baumschule,... kennen, wo sich in nem Eckchen ein Wagen unauffällig hinstellen lässt, und ihr dann auch mal aushelfen könnt. Gibts aber leider viel zu wenig.
Industriegebiet
Prima ist auch Nachtwächter im Industriegebiet: Ist vom Gesetz nämlich extra vorgesehen (eine Wohnung pro Firma), gehört aber Mut (Hund?) zu.
Schrebergarten
Gehen tut auch für eine begrenzte Zeit ein Schrebergarten, teilweise gibt es auch noch besondere Wohnrechte aus der Nachkriegszeit, aber selten.
Wagen-LKW-dorfähnlich
Eine Möglichkeit ist halt immer, sich einen zugelassenen und möglichst fensterlosen LKW/Transporter zu besorgen, damit am Straßenrand zu stehen. Spätestens hier werdet Ihr feststellen, dass Wagenwohnen mit Investieren zu tun hat und erst später dann vielleicht mit Sparen. Aber eigentlich kann das ganz lustig sein, gibt schöne Sackgassen und Parkränder, wo sich´s mit nen paar netten Leuten gemütlich machen lässt. Mal schnell die Stadt wechseln ist auch nicht so das Thema.
Aber: Draußen darf nichts stehen bleiben und auch tagsüber sollte wer bei den Wagen bleiben. Manchmal gibt´s Wagenplätze die Gästeparkplätze oder in der Nähe haben.
Das Wagendorf
Da es immer weniger Wagenplätze gibt und einige ja dann doch mehr als zwei Winter bleiben, sind viele Plätze schon voll belegt.
Klar
wenn ihr WG-Erfahrung habt oder von anderen Plätzen oder besetzten Häusern kommt, sieht das vielleicht schon anders aus.
Aber
Nicht erst Wagen kaufen und dann Notsituation vortragen, umgekehrt klappt´s besser: Viele Plätze haben Vokü, Kneipenabende oder Freiluftkino: Hingehen, mit den Bewohnern schnacken, Ohren offen halten, ob wer wegzieht...
Aber 2
Das klappt nur bei halbwegs "allgemeingefälligen" Menschen (Da klingt der Neid heraus!). Wir Knausels, die sich mit Schweröl deodorieren, und den 17er Schlüssel mit der Zahnbürste verwechseln, haben es da einfach ein bisschen schwerer. (Nun ja, wer mag schon das ständige Tuckern des Stromaggregats und die Geräusche von Metallbearbeitung zum Wecken??).
Wagendorf gründen
Wagendorf gründen... Ist zumeist erst mal verboten.
Variante 1
Dummdreist ein Gelände besetzen, und dann mal schauen. (Aber Verboten).
Variante 2
Mit nem Jugendzentrum, Verein, Uni... einen Stellplatz klarmachen.
Variante 3
Hochoffiziell einen Platz pachten: Erfolgsaussicht: praktisch null.
Anmerkung hierzu
Wer jetzt denkt: "Ist ja alles verboten" bzw. "gesellschaftlich nicht akzeptiert" oder & "gesetzeswidrig", übersieht jedoch eines: Die Horden von Rentnern, die mit ihren >100.000 € - Wohnmobilien, Seen und Flüsse, bevölkern, ganze Straßenviertel und Küsten "besetzen" (und ohne 2-m-Tore nicht zu stoppen wären):
Unsere Architektur scheint verfehlt. Auch oder vielleicht wieder grade jetzt lebt der Normade im Menschen weiter und eigentlich: Wir waren halt nur vorübergehend sesshaft.....
Backrezept
Fehlanzeige!!!! Ihr wollt doch nur einfach lesen und nachmachen. Ein Backrezept mit Idiotensicherheitszuschlägen für alle DAUs. Is nicht, trotzdem, vielleicht einfach ein paar Hinweise zur Fehlervermeidung:



