Feuchtigkeit
aus Wagendorf, der freien Wissensdatenbank
Wenn Feuchtigkeit in die Dämmung gelangt, ist das ein Problem, weil sie die Wirksamkeit der Wärmedämmung stark herabsetzt.
Natürlich führt Feuchtigkeit in den Wänden auch schnell zu Schimmel.
Feuchtigkeit kann entweder aus dem Wageninneren kommen, oder von außen Eindringen.
Bereits in die Dämmung eingedrungene Feuchtigkeit muss auch wieder raus können.
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aus dem Wageninneren
tritt sowohl gasförmig als auch manchmal flüssig auf.
Luftfeuchtigkeit
entsteht durch
- Duschen
- Kochen
- Atmen
- Heizen oder Kochen mit Gas (Katalytbrenner oder Gaskocher)
- ...
Gegenstrategien
- Luftfeuchtigkeit gering halten
hin und wieder lüften, vor allem wenn die Luftfeuchtigkeit durch irgendetwas ansteigt. (Wasser kochen, viele Gäste, etc.)
- Heizen!
... hilft auf jeden Fall, denn wenn es drinnen insgesamt wärmer ist kühlt auch die Luft an den Wärmebrücken nicht so ab.
- Folie
- Wärmebrücken vermeiden
bzw. intelligent einsetzen. So lässt sich steuern wo sich die Luftfeuchtigkeit sammelt. siehe Artikel.
Putzeimer umgekippt, Dusche undicht
dumm gelaufen.
Feuchtigkeit von Außen
Die Außenverschalung sollte natürlich Wasserdicht sein.
Eine Windbremse kann das weitere Vordringen verhindern, wenn es sich z.B. um eine Dampf-bremse /-sperre oder eine Dachunterspannbahn handelt.
Packpapier und Co können das natürlich nicht verhindern.
wieder Raus
Da eine Dampfbremse sehr wohl kleine Mengen Wasser hindurchdiffundieren lässt, und sich Folien in der Praxis nie absolut wasserdicht verlegen lassen, muss immer davon ausgegangen werden, dass (wenig) Feuchtigkeit in die Dämmung gelangt.
Diese Feuchtigkeit darf dann nicht zwischen Dampf- und Windsperre "gefangen" sein, sondern muss wieder aus der Dämmung hinaus können. Am besten nicht zurück in's Wageninnere, sondern nach außen.
Es macht daher Sinn, eine Windbremse auszuwählen, die Feuchtigkeit besser hinaus lässt, als die Dampfbremse.



